"Die Jugendräume Wehlheiden bleiben vorerst in ihrem angestammten Stadtteil und in der Wilhelm-Lückert-Schule in Wehlheiden", freut sich Julia Opper, Co-Vorsitzende der SPD Wehlheiden-Südstadt.

Wie das Jugendamt der Stadt mitteilt haben sich die Überlegungen, die Jugendräume in Räume auf dem Gelände der Friedrich-Wöhler-Schule in der Südstadt zu verlegen, vorerst zerschlagen. Stattdessen steht eine Ertüchtigung des momentanen Standorts in Aussicht.

"Die Jugendräume haben über viele Jahre eine tiefe Verwurzelung in unserem Stadtteil und über diesen hinaus. Kinder und Jugendliche auch der anderen Stadtteile im Kasseler Westen, die über keine eigenen Jugendräume mehr verfügen, sind hier gerne zu Gast.", so Opper weiter. "Daher freut es uns sehr, dass diese Anlaufstelle hier vor Ort erhalten bleibt.".

Andreas Nitsch, Co-Vorsitzender des Ortsvereins, weist jedoch darauf hin, dass die derzeitigen Räumlichkeiten im Keller der Wilhelm-Lückert-Schule auf Dauer nicht ausreichen: "Die Räume sind zu klein, um allen jungen Menschen genug Platz zu bieten. Der Verbleib in der Wilhelm-Lückert-Schule ist eine gute Übergangslösung, aber kein Dauerzustand. Der nächste Schritt muss der Bau des Solitärbaus auf dem Stockplatz sein, um dort eine zeitgemäße Jugendarbeit leisten zu können".

Weiteren Handlungsbedarf sieht der Ortsverein für die Südstadt: Auch hier werden dringend Angebote und Einrichtungen für Jugendliche benötigt „Wir gehen davon aus, dass durch das neue Quartier auf dem Gelände der ehemaligen Jägerkaserne und dem hoffentlich bald entstehende Wohnungsraum auf dem Gelände des ehemaligen Versorgungsamtes, künftig mehr Jugendliche in der Südstadt leben werden.
Für die zukünftige Entwicklung müssen Angebote und Treffpunkte für junge Menschen bereits heute mitgedacht und eingeplant werden und nicht erst dann, wenn der Bedarf längst da ist und entsprechende Strukturen fehlen", so Opper weiter.